„RUHR international“ – STÄDTEBAULICHES KOLLOQUIUM Sommer 2012

Ringvorlesung der Nationalen Stadtentwicklungspolitik

Das Städtebauliche Kolloquium beschäftigt sich im Sommer 2012 mit RUHR im internationalen Vergleich. In Anknüpfung an die Veranstaltung „Perspektiven RUHR“ im Winter 2011/2012 sollen die zukünftige Entwicklungsstrategien für das Ruhrgebiet im Kontext der Konzepte anderer europäischer Städte und Regionen beleuchtet werden. Visionen einer möglichen Zukunft des Ruhrgebietes lassen sich durch den Blick von außen ebenso schärfen wie durch den internationalen Erfahrungsschatz.

In dem Jubiläumsjahr 2012, in dem die Denkschrift des weltweit bekannten Planers Robert Schmidt zum Generalsiedlungsplan 100 Jahre alt wird, stellt sich die Frage nach den Strategien für die Agglomeration Ruhr im Kontext ihrer 53 Städte mehr denn je.

Liegt die Zukunft der Stadt in der Region? Und welche Rolle spielen dabei in einer polyzentral organisierten Region die Landschaft, die Infrastruktur und die Baukultur? Welche Erfahrungen lassen sich aus dem internationalen Kontext in den Diskurs über eine Vision RUHR einspeisen?

Dienstag, den 24. April 2012, 18.00 Uhr

Metropolitane Landschaften

Unter der Prämisse der Industrialisierung haben Landschaftsproduzierende Kräfte im letzten und vorletzten Jahrhundert eine einzigartige Ruhrgebietslandschaft geformt. Welche Rolle spielen neue Formen der Landschaft in metropolitanen Räumen?

Prof. Dr. Martina Oldengott, Emschergenossenschaft Essen
> Kulturleistung Landschaft: Sehnsucht nach einer neuen Ruhrgebietsromantik!?

Karsten Buchholz, West 8 Rotterdam
> „Second Nature“

Kommentatorin: Maria T. Wagener, RVR Essen

Dienstag, den 22. Mai 2012, 18.00 Uhr

Infrastruktur und Urbanität

Die wachsenden Verkehrströme haben mit ihren Verkehrskorridoren und den Infrastrukturtrassen das Ruhrgebiet maßgeblich geprägt. Wie haben sich dadurch die Lebensqualität und die Urbanität verändert? Wie muss die Energie-, Wasser- und Abfallinfrastruktur in der Zukunft aussehen?

Prof. Dr. Jochen Monstadt, TU Darmstadt
> Städtische Infrastrukturen und die Entwicklung von Metropolregionen

Christian Horn, rethink, Paris
> Metropolenentwicklung Paris: nach „Les Grands Projects“

Kommentator: PD Dr. Joachim Scheiner, TU Dortmund

Dienstag, den 19.06.2012, 18.00 Uhr

Baukultur und regionale Gestalt

An vielen Stellen im Ruhrgebiet driften die Bilder zwischen wünschenswerten urbanen Räumen und den vielfältigen Schrumpfungsphänomen auseinander. Gibt es dennoch eine regionale Baukultur und mit welchen Instrumenten und Verfahren kann diese gestärkt werden?

Prof. Dr. Gerhard Steinebach, TU Kaiserslautern
>Regionalisierung und Nationale Stadtentwicklungspolitik

Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Cox, Recklinghausen
> Regionale Baukultur RUHR

Frank Argast, Amt für Städtebau Zürich
> Räumliche Entwicklungsstrategien für Stadt und Region Zürich

Dr. Ulrich Hatzfeld, BMVBS Berlin
> Gestaltung regionaler Räume

 

Veranstaltungsort:

TU Dortmund, Rudolf Chaudoire Pavillon, Campus Süd, Baroper Straße

Veranstalter:

TU Dortmund, Fakultät Raumplanung, Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung

ILS Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH, Dortmund

FH Dortmund, Fachbereich Architektur

BMVBS Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Berlin

 

mit Unterstützung von:

SRL Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V.

ifR Informationskreis für Raumplanung e.V.

 

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